iamo – intelligente automatisierte Mobilität

Automatisierte Fahrzeuge werden den Verkehr in Zukunft verändern. Aus Sicht der Prävention stellt sich dabei eine zentrale Frage: Wie können diese neuen Technologien sicher in den öffentlichen Verkehr integriert werden und wie werden sie von den Menschen wahrgenommen?

Die Stiftung für Prävention der AXA unterstützt das Pilotprojekt «iamo – intelligente automatisierte Mobilität», weil hier zentrale sicherheitsrelevante Fragestellungen unter realen Bedingungen untersucht werden. 

Im Furttal im Kanton Zürich verkehren voraussichtlich im ersten Halbjahr 2026 erstmals Auto ohne Fahrerin oder Fahrer im echten Verkehr. Die hochautomatisierten Fahrzeuge können via App gebucht werden und bedienen über 400 Haltepunkte. Der Pilotbetrieb ermöglicht es, neue Mobilitätsformen im Alltag zu erproben und deren Auswirkungen realistisch zu beurteilen.

Ein zentraler Bestandteil des Pilotprojekts ist die wissenschaftliche Begleitforschung, die wir von der Stiftung für Prävention der AXA finanziell ermöglichen.  

Dr. Christine Mauelshagen, 

Gesamtprojektleiterin Pilotprojekt «iamo – intelligente automatisierte Mobilität»

 

 

"Uns ist von Anfang an wichtig, dass automatisierte Mobilitätsangebote sicher und vertrauenswürdig eingeführt werden. Deshalb begleiten die Stiftung für Prävention der AXA und die ZHAW das Pilotprojekt iamo wissenschaftlich und schauen von Tag eins an, wie Fahrgäste und andere Verkehrsteilnehmende mit den automatisierten Fahrzeugen umgehen. So bekommen wir wertvolle Einblicke für eine verantwortungsvolle Einführung der Technologie."

Prof. Dr. Monika Reif, 

Professorin für Sicherheitskritische Systeme,

 Co-Projektleiterin seitens ZHAW

 

 

"Sicherheit automatisierter Fahrzeuge entsteht nicht allein durch gute Algorithmen, sondern im Zusammenspiel mit Menschen und Verkehrsumgebung. Deshalb ist die Kombination aus technischer Analyse sicherheitskritischer Ereignisse und sozialwissenschaftlicher Untersuchung von Wahrnehmung und Verhalten im iamo-Reallabor zentral, um objektive Systemgrenzen in nachvollziehbare, vertrauenswürdige Lösungen zu überführen.“

Dr. Christof Knoeri 

Dozent und Gruppenleiter Nachhaltige Mobilität, 

Co-Projektleiter seitens ZHAW

 

"Automatisierte On-Demand-Angebote haben grosses Potenzial, die Mobilität im ländlichen Raum nachhaltig zu stärken – vorausgesetzt, sie werden sicher umgesetzt und wahrgenommen. Das iamo-Projekt schafft dafür einzigartige Voraussetzungen, um diese Fragestellungen unter realen Bedingungen zu untersuchen."

Luca Genovese, Stiftungsratspräsident, Stiftung für Prävention

Luca Genovese, 

Stiftungsratspräsident Stiftung für Prävention der AXA

Leiter Research & Prevention AXA

 

Automatisiertes Fahren markiert eines der grössten Umbrüche der modernen Mobilität: Wir von der AXA Stiftung für Prävention möchten diese Zukunft der Mobilität aktiv mitgestalten und dazu beitragen, dass Sicherheits- und Präventionsmassnahmen von Anfang an mitgedacht werden.“

Zentrale Forschungsfragen

Im Zentrum der Forschung steht die Sicherheit. Fühlen sich Fahrgäste nicht sicher, werden sie automatisierte Fahrzeuge langfristig nicht nutzen. Untersucht werden deshalb sowohl die objektive Sicherheit automatisierter Fahrzeuge als auch die subjektive Sicherheitswahrnehmung der Fahrgäste und der übrigen Verkehrsteilnehmenden.
 
Erwartete Ergebnisse

Die wissenschaftliche Begleitforschung liefert fundierte Erkenntnisse zur sicheren Integration automatisierter Fahrzeuge in den öffentlichen Verkehr. Sie trägt dazu bei, sicherheitsrelevante Herausforderungen besser zu verstehen und Präventionsansätze evidenzbasiert weiterzuentwickeln.

Die gewonnenen Erkenntnisse dienen der Entwicklung von Empfehlungen, Leitfäden und Massnahmen, die über das konkrete Pilotprojekt hinaus Wirkung entfalten und die sichere Einführung selbstfahrender Fahrzeuge in den öffentlichen Verkehr unterstützen sollen. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Verkehrssicherheit.

Beteiligte Organisationen

Das Pilotprojekt iamo wird von starken Partner:innen aus Verkehr, Verwaltung und Forschung getragen. Beteiligt sind das Swiss Transit Lab, die Kantone Zürich und Aargau sowie die SBB, die gemeinsam den Einsatz selbstfahrender Fahrzeuge im Furttal erproben.

Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Die Stiftung für Prävention der AXA ermöglicht diese Forschung durch ihre finanzielle Unterstützung und leistet damit einen wichtigen präventiven Beitrag zur sicheren Einführung automatisierter Mobilität.

Projektüberblick

Thema:  Automatisierte Fahrzeuge 

Ziel:  Wissenschaftlich fundierte Sicherheits- und Präventionsmassnahmen für automatisierte Mobilität entwickeln

Projektpartner: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW, Swiss Transit Lab, Kantone Zürich, Kanton Aargau und die SBB   

Laufzeit:  2026 - 2029


Weitere Links zum Projekt

Projektwebseite: https://www.iamo.swiss

Sicherheitskritischen Systeme ZHAW: Sicherheitskritische Systeme am Safety-Critical Systems Research Lab | ZHAW Institut für Angewandte Mathematik und Physik IAMP 

Nachhaltige Mobilität ZHAW: Nachhaltiges Supply Chain Management und Mobilität | ZHAW Institut für Nachhaltige Entwicklung INE